BMW E36 M3 Lightweight im Originalzustand: Treffen in L.A.

Bei einem BMW-Treffen in Los Angeles stieß Max auf zwei originale E36 M3 Lightweight aus den USA. Mit Infos des Besitzers zeigt er, was im Kofferraum mitgeliefert wurde, welcher Motor drinsteckt und was in den Papieren stand.

MX Motorsports · Wissen aus dem Video mit Max 3 Min. Lesezeit

Im Video – direkt zur Stelle springen:

Was ist das Besondere am E36 M3 Lightweight?

Die US-Lightweights kamen laut Besitzer mit der Verkaufsbezeichnung CSL und einem Satz Motorsportteile im Kofferraum. Im Video vom November 2022 trifft Max bei einem BMW-Treffen in Los Angeles gleich auf zwei originale E36 M3 Lightweight 11:37.

Max und Lisa durften mit dem Besitzer ausführlich sprechen und sich das Auto genauer ansehen. Für Max war die Sache schnell klar:

„Ich würde sagen, das ist mein Traumauto.“

Max im Video 08:40

Ins Gespräch kam Max über zwei zusätzliche Löcher in der Heckklappe. Serienmäßig trugen die Autos den Heckspoiler, im Kofferraum lag laut Besitzer zusätzlich:

  • das GT-Schwert als Abtriebssatz
  • der komplette Class-2-Spoiler
  • eine andere Ölpumpe und eine andere Ölwanne
  • das X-Brace, ein Versteifungskreuz vorn an der Vorderachse

Dazu gehörte eine Anleitung mit Individualteile-Nummern, die laut Max in keinem Katalog stehen. Wer alle Anbauteile montierte, verlor demnach die Garantie, weil man dann von Einsätzen auf der Rennstrecke ausging.

Welchen Motor hat der E36 M3 Lightweight?

Den S50B30 in der OBD1-Version, laut Max mit 240 PS. Damit wurden die Lightweights ausgeliefert 14:11. Spätere Modelle mit OBD2 ordnet Max den Baujahren ’95 und ’96 zu.

Modell
BMW E36 M3 Lightweight, US-Ausführung
Verkaufsbezeichnung
CSL, laut Papieren
Motor
S50B30, OBD1
Leistung
240 PS laut Max
Farbe
Alpinweiß III
Details
Domstrebe, Carbon am Tacho, kein Radio

Unter der Haube war laut Max alles komplett original, von den Aufklebern bis zur begehrten Domstrebe. Teile für die Baureihe findest du in unserer Kategorie Teile für BMW E36 & E46.

Woran sieht man den Originalzustand des Lightweight?

An den Details ab Werk. Am Heck, im Einstieg und sogar auf dem Kotflügel klebten noch die originalen Aufkleber mit der Fahrgestellnummer, überall stand BMW Motorsport 13:35.

107.000 Meilenhatte der Lightweight laut Max auf dem Tacho, umgerechnet rund 130.000 bis 140.000 km.

Trotzdem wirkte das Auto unberührt: kein Radio, Sitzwangen ohne Spuren, der weiße Lack glänzte. Das Carbon am Tacho ist leicht vergilbt, für Max einfach der Zahn der Zeit.

Selbst die originalen Distanzen sind nicht sauber verarbeitet: Sie passen nicht gut, und man sieht noch Schleifspuren vom Guss. Wer das an Lisas M3 bemängelt hatte, bekommt hier die Antwort: Das war ab Werk so.

Unberührt heißt dabei nicht geschont. Am Schwert zeigt Max leichte Poren und Steinschläge, der Besitzer war mit dem Auto auch auf der Rennstrecke.

„Also dieses Auto wird benutzt und das ist auch gut so.“

Max im Video 10:25

Einer der beiden Lightweights war laut Max ein Vorführwagen bei einem Händler. Sein Besitzer kaufte ihn 1996 in nahezu neuem Zustand.

Welche BMW-Klassiker standen sonst auf dem Treffen?

Klassiker vom 2002 Turbo bis zum E36 M3, nach Baureihen in Reihen geparkt. Hingefahren sind Max und Lisa standesgemäß in einem M4 CS von 2017, den sie sich am Vortag geholt hatten 02:12.

  • 2002 Turbo: original und aus Deutschland importiert. Im Motorraum waren alle Aufkleber noch auf Deutsch, inklusive Ölsorten, sogar der Kühler war original. Ein Stück weiter stand ein zweiter Turbo in Sonderfarbe.
  • E30-Reihe: darunter ein roter E30 M3 auf 16 Zoll BBS RS, den Max „verboten schön“ fand, und ein schwarzer Evo auf Schnitzer-Rädern.
  • E24-Reihe: 635 CSi und M6. Nur die dicken US-Stoßstangen störten Max ein wenig.
  • E36-Reihe: unter anderem ein E36 auf Alpina-Softline-Rädern, ein Dinan Coupé in Imolarot, ein M3 Coupé in Dakargelb und ein Estorilblauer mit BBS und Class-2-Spoiler.

Zum Abschluss zeigt Max noch einen roten E34 M5, zwei Estorilblaue E36 M3 und einen weißen E30 M3. Das Video ist Folge 2 unserer USA-Reise 2022, Folge 1 drehte sich um die Anreise zur SEMA Show nach Las Vegas.

Fazit: Warum begeisterte der E36 M3 Lightweight Max so?

Weil er für Max die meisten Emotionen auslöst: Er ist Baujahr ’90, ein Kind der Neunziger und mit diesen Autos groß geworden. Lisa geht es genauso, die beiden schlichen gefühlt zwei Stunden um die Lightweights herum.

Technisch bleibt das Video ein Event-Vlog, und die Angaben zum Lightweight stammen vom Besitzer. Als seltener Blick auf einen unberührten US-Lightweight samt Kofferraum-Inhalt lohnt es sich trotzdem.

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Häufige Fragen

Was ist das Besondere am E36 M3 Lightweight?

Laut Besitzer kamen die US-Lightweights mit der Verkaufsbezeichnung CSL. Im Kofferraum lagen GT-Schwert, Class-2-Spoiler, eine andere Ölpumpe, eine andere Ölwanne und ein X-Brace für die Vorderachse.

Max erklärt’s im Video ab 11:37 →

Welchen Motor hat der E36 M3 Lightweight?

Den S50B30 in der OBD1-Version. Max nennt dafür 240 PS.

Max erklärt’s im Video ab 14:03 →

Warum erlosch beim Lightweight die Garantie?

Laut der mitgelieferten Anleitung ging die Garantie verloren, wenn alle Anbauteile montiert wurden. Man ging dann davon aus, dass das Auto auf der Rennstrecke gefahren wird.

Max erklärt’s im Video ab 12:29 →

Sind schlecht passende Distanzen am E36 M3 Lightweight normal?

Laut Max ja. Am originalen Lightweight passen sie nicht gut, und man sieht noch Schleifspuren vom Guss. Das war ab Werk so.

Max erklärt’s im Video ab 11:04 →
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