MX Motorsports YouTube-Pause 2025: Max über den Neustart
Im Video von September 2025 meldete sich Max nach rund 190 Tagen ohne Upload zurück. Er erklärt, wie die Pause entstand und wie er Kundenaufträge, eigene Projekte und YouTube künftig aufteilen wollte.
Warum gab es 2025 eine YouTube-Pause bei MX Motorsports?
Weil nach dem Abschied seines Mitarbeiters Jannik die komplette Werkstattarbeit an Max hing. Im Video von September 2025 erklärte er die MX Motorsports YouTube-Pause: Rund 190 Tage lang hatte er kein einziges Video hochgeladen.
Jannik verließ MX im Februar 2025, um sich beruflich umzuorientieren – im Guten, wie Max betont 00:58. Einen Ersatz gab es danach nicht.
Eigentlich waren sie laut Max schon vorher nur anderthalb Leute: Jannik schraubte den ganzen Tag, Max nur den halben. Bei ihm blieben zusätzlich E-Mails, Bestellungen, Rechnungen und Buchhaltung hängen.
Ausgerechnet zum Saisonstart fiel damit sein wichtigster Mann weg. Das Frühjahr war laut Max voll mit Arbeit, eher für drei Leute als für einen. Aus Arbeitstagen mit zehn oder zwölf Stunden wurden 15 bis 16 Stunden.
„Da ging’s einfach nur drum, Aufträge termingerecht sauber fertig zu bekommen“
Max im Video 02:39
Dazu kam eine Frage der Fairness: Wenn ein Kundenauto ein paar Tage länger dauert, während parallel aufwendige Videos erscheinen, fände Max das dem wartenden Kunden gegenüber nicht richtig.
Welche Videos plante Max nach der Pause?
Ein Monatsupdate, ein bis zwei Videos pro Woche und mehr eigene Projekte. Davor hatte Max lange überlegt, ob er überhaupt weitermacht. Auto-Content gebe es auf YouTube in Deutschland reichlich, von BMW-Schraubern über Restaurationen bis zur Rennstrecke 03:14.
„Ich will eigentlich was Besonderes machen, ja, und nicht 0815 Content“
Max im Video 03:50
Clickbait mit negativen Thumbnails lehnt er ab. Am Ende kam Max zu dem Schluss, dass es vor allem darauf ankommt, den Zuschauern Mehrwert zu bieten – gerade beim Mechanischen.
Als nächstes Projekt stand im Video schon der zerlegte E36 M3 neben ihm. Mehr zu solchen Aufbauten findest du auf unserer Seite Restauration. Außerdem wollte Max öfter eigene Autos zeigen, an denen er bisher nur zwischen Tür und Angel arbeiten konnte.
Was änderte sich nach der Pause in der Werkstatt?
Vor allem die Zeit für Kundenautos. Max kündigte an, künftig höchstens drei Tage pro Woche an Kundenfahrzeugen zu schrauben 06:48. Weil die Nachfrage nicht sank, würde der Terminvorlauf dadurch länger – das sei hart für die Kunden, räumte er offen ein.
Den Grund nennt er selbst: Nach zehn Jahren Selbstständigkeit und einem Frühjahr, in dem er allein durchgeschraubt hatte, sei ihm mit 35 bewusst geworden, dass es im Leben mehr gibt als zehn bis fünfzehn Stunden am Tag in der Werkstatt.
Aus dem Hobby, das er zum Beruf gemacht hat, war laut Max nur noch Beruf geworden. Er wollte sich mehr seinem Privatleben widmen und den eigenen Autos. Sein F80 M3 zum Beispiel sprang nach langer Standzeit laut Max inzwischen nicht mehr an.
Gedanken über den weiteren Weg konnte sich Max im ersten richtigen Urlaub seit zehn Jahren machen: zwei Wochen am Meer, ohne Autos.
Fazit: Was bedeutete der Neustart für MX Motorsports?
Weniger Kundenautos, mehr eigene Projekte und mehr YouTube – so fasste Max seinen Plan zusammen. Finanziell musste YouTube dafür laut Max mehr beitragen, am besten wohl auch mit Werbepartnern.
Ehrlich war das Video vor allem darin, dass Max die Folgen für Kunden offen ansprach. Wie alles angefangen hat, liest du in unserem Beitrag Wie Max Pühl zur BMW-M-Werkstatt kam, mehr über uns auf der Seite Über uns.
Häufige Fragen
Warum kamen 2025 so lange keine Videos von MX Motorsports?
Nach dem Abschied von Mitarbeiter Jannik im Februar 2025 hing die Werkstattarbeit allein an Max. Kundenaufträge termingerecht fertigzustellen hatte Vorrang vor YouTube.
Wie lange dauerte die YouTube-Pause?
Bei der Aufnahme zählte Max rund 190 Tage seit dem letzten Upload.
Was plante Max nach der Pause auf YouTube?
Ein Monatsupdate, ein bis zwei Videos pro Woche und mehr eigene Projekte, angefangen mit einem zerlegten E36 M3.
Warum wollte Max weniger an Kundenautos arbeiten?
Nach zehn Jahren Selbstständigkeit wollte er mehr Zeit für Privatleben und eigene Autos. Im Video kündigte er an, höchstens drei Tage pro Woche an Kundenfahrzeugen zu schrauben.

