ML 350 CDI mit 442.985 km: Bilanz und der X5 40d als Nachfolger

Im Video von September 2024 verabschiedet Max unseren Mercedes ML 350 CDI mit OM642, der mit 442.985 km als Zugfahrzeug in den Ruhestand ging. Nachfolger ist ein BMW X5 40d (G05 LCI), den Max samt Konfiguration vorstellt.

MX Motorsports · Wissen aus dem Video mit Max 3 Min. Lesezeit

Im Video – direkt zur Stelle springen:

Wie haltbar ist ein ML 350 CDI mit dem OM642?

Sehr haltbar, zumindest dieser: Unser Mercedes ML 350 CDI von 2012 hatte im Video von September 2024 genau 442.985 Kilometer auf der Uhr und hat uns laut Max nie im Stich gelassen 05:09.

442.985 kmzeigte der Tacho des ML 350 CDI, als er in den Ruhestand ging.

Unter der Haube sitzt der OM642, ein Dreiliter-V6-Diesel mit innenliegendem Turbolader. Der ML war unser Zugpferd: Mit ihm holten und brachten wir Kundenautos und fuhren zur Nordschleife und zur Essen Motor Show.

Laut Max zog er bei gefühlt 40 Grad schon dreieinhalb Tonnen über 1.000 Kilometer, ohne zu mucken. Im Jahr kamen teils 50.000 bis 100.000 Kilometer zusammen, in rund acht Jahren bei uns über 250.000.

Warum ein BMW-Spezialist Mercedes fuhr? Der ML kam aus der Familie, wo er schon 220.000 Kilometer ohne große Probleme gelaufen war. Im Geschäft ist es klar:

„Aber klar, unser Main Business, Daily Business ist einfach BMW. Ja, ich habe auf diese Marke gelernt, Schulungen gemacht und so weiter.“

Max im Video 10:30

Was wurde am OM642 bis 442.985 km gemacht?

Neben Ölwechseln vor allem einige größere Teile. Max zählt auf, was am Motor und drumherum erneuert wurde 05:49:

  • der im V liegende Öl-Wasser-Wärmetauscher, der beim OM642 laut Max typischerweise undicht wird
  • ein neuer Turbolader, rund 100.000 Kilometer vor dem Video
  • Partikelfilter und Kat-Einheit
  • Achsmanschetten, Bremsen etwa zum dritten Mal und ein Luftbalg hinten rechts
  • frisches Öl alle 10.000 Kilometer

Fällig war nun die Steuerkette: Kalt gestartet, rasselte sie hörbar. Ob sie noch gemacht wird, war zum Zeitpunkt des Videos offen.

Softwaretuning bekam der ML bewusst nie. Er hat laut Max original genug Drehmoment, und als Daily sollte er vor allem lange halten:

„Der bleibt Serie, der darf sein Leben leben.“

Max im Video 09:11

Der Laufleistung geschuldet ist der Verbrauch: Seit 50.000 bis 80.000 Kilometern lag er laut Max bei gefühlt mindestens 15 bis 18 Litern Diesel.

Welche Macken hatte der ML?

Vor allem bei Komfortfunktionen. Die elektrische Heckklappe ging seit etwa einem Jahr nicht mehr, die elektrische Anhängerkupplung fuhr nicht mehr ein und die Lenksäule verstellte sich nicht mehr 03:35.

Dazu kam eine Airbag-Warnung vorn rechts, laut Max wohl ein Wackelkontakt. Klima, Sitzheizung und Luftfahrwerk funktionierten dagegen tadellos.

Wie sieht der Innenraum nach über 400.000 km aus?

Erstaunlich gut. An Sitzwange und Türverkleidung sieht man Spuren vom Ein- und Aussteigen, mit unserem Reiniger bekommt Max das laut eigener Aussage aber wieder sauber 13:43.

Poliert wurde der ML nie, gewaschen meist in der Waschstraße. Rost gibt es laut Max weder an Achsen noch an Türen.

Max’ Tipp

Wenn du dein Auto wäschst, mach auch die Einstiege und Scharniere sauber und fette sie jeden Winter.

Warum wurde der Nachfolger ein BMW X5 40d?

Weil er als Zugfahrzeug die nötige Anhängelast hat und Max die X5-Baureihe unter den BMW-SUVs am schönsten findet. Mit einem 320i oder selbst einem 340i geht das Ziehen laut Max nicht 18:14.

Bestellt wurde der X5 zusammen mit Max’ eigenem M2 G87, abgeholt ohne großes Tamtam in der BMW Welt. Bei der Farbe schwankte Max lange und nahm am Ende ein zeitloses Grau wie beim ML.

Modell
BMW X5 40d, G05 LCI, Mild-Hybrid
Leistung
352 PS Systemleistung, 720 Nm
Farbe
Skyscraper Grey, Shadowline, dunkle Scheiben
Innenraum
Tartufo-Leder mit Steppnaht, Alcantara-Himmel, Carbon-Zierleisten
Fahrwerk
Luftfahrwerk, serienmäßige 20-Zoll-Räder
Bewusst weggelassen
Schiebedach

Den Neuwagen begründet Max nüchtern: Mit gutem Rabatt war der X5 rechnerisch günstiger als ein zwei Jahre alter Gebrauchter mit 60.000 Kilometern. Dazu kommt die Garantie, denn niemand weiß, wie sich ein Auto über die Jahre macht.

Nach den ersten 220 Kilometern war Max sehr zufrieden. Wie sich der X5 danach im Alltag und mit Anhänger schlug, steht in unserem Beitrag zu den Erfahrungen mit dem X5 G05 LCI.

Was bekam der rote G87 M2 zu Beginn des Videos?

Unsere Kombination aus Downpipe und Abgasanlage, eingetragen. Der metallicrote M2 eines Kunden hatte schon Fahrwerk und Spurplatten und behielt seine Chrom-Endrohre 00:43.

Seit Entwicklung und Zulassung abgeschlossen waren, montierten wir laut Max damals jede Woche zwei bis drei solcher Anlagen. Für den G87 sind das die MxM ECE Downpipe S58 und die MxM Klappenabgasanlage ab OPF.

Mehr dazu unter Abgasanlagen.

Fazit: Was zeigt der Abschied vom ML 350 CDI?

Dieser ML zeigt, wie weit ein OM642 mit Ölwechsel alle 10.000 Kilometer und ein paar typischen Reparaturen kommen kann: über 440.000 Kilometer, auch als Zugfahrzeug. Ganz ohne Macken ging es nicht, aber laut Max ließ er uns nie im Stich.

Beim X5 40d zählte für Max vor allem, dass er ziehen kann und als Neuwagen mit Garantie die vernünftigere Wahl war.

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Häufige Fragen

Wie viele Kilometer hatte der ML 350 CDI von MX Motorsports?

442.985 Kilometer. Davon fuhr MX in rund acht Jahren über 250.000, vor allem als Zug- und Abholfahrzeug.

Max erklärt’s im Video ab 5:09 →

Welche Reparaturen brauchte der OM642 bis 442.985 km?

Laut Max den undichten Öl-Wasser-Wärmetauscher im V, einen neuen Turbolader, Partikelfilter und Kat. Dazu kamen Ölwechsel alle 10.000 Kilometer. Zuletzt war die Steuerkette fällig.

Max erklärt’s im Video ab 5:49 →

Warum hatte der ML kein Softwaretuning?

Er hat laut Max original genug Drehmoment. Als Daily sollte er vor allem lange laufen, deshalb blieb er bewusst Serie.

Max erklärt’s im Video ab 8:59 →

Warum wurde ein BMW X5 das neue Zugfahrzeug?

Wegen der Anhängelast: Mit einem 320i oder 340i geht das Ziehen laut Max nicht. Außerdem findet er die X5-Baureihe unter den BMW-SUVs am schönsten.

Max erklärt’s im Video ab 18:14 →

Warum ein neuer X5 statt eines Gebrauchten?

Mit gutem Rabatt war der Neuwagen laut Max rechnerisch günstiger als ein zwei Jahre alter Gebrauchter mit 60.000 Kilometern. Dazu kommt die Garantie.

Max erklärt’s im Video ab 23:22 →
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