BMW aus Korea importieren: Ein E92 M3 LCI aus Seoul
Im Video von Januar 2026 fliegt Max mit Philipp Kaess nach Seoul und sucht in einer riesigen Gebrauchtwagenhalle nach BMW für den Import. Dort stößt er zufällig auf einen E92 M3 LCI, den er schon aus seiner Instagram-Story kannte.
Warum einen BMW aus Korea importieren statt aus Japan?
Weil Korea ein Linkslenker-Markt ist. Wer einen BMW aus Korea importieren will, bekommt ein Auto aus einem Land mit Rechtsverkehr, genau wie bei uns. Das erklärt Max im Video von Januar 2026, gedreht auf einer Reise mit Philipp Kaess nach Seoul 03:08.
Bis dahin hatte Max nur aus Japan importiert. Seit seinem ersten E46 im Jahr 2016 oder 2017 waren es nach eigener Schätzung rund 200 bis 250 Autos, nicht nur BMW, sondern auch Mercedes, ein AMG und ein Golf VR6.
Mit dem Lenkrad links und Rechtsverkehr entfällt laut Max das Problem mit den Scheinwerfern, das Japan-Importe mitbringen. Schon beim E46 kostet das spürbar Geld, bei F- und G-Modellen mit LED- oder Laserlicht wird es richtig teuer.
Ist ein Auto zehn- bis fünfzehntausend Euro günstiger als bei uns, kann laut Max ein großer Teil davon für neue Scheinwerfer draufgehen. Deshalb wollte er sich in Korea vor allem F80 und andere F- und G-Modelle ansehen.
„Das ist auch der Hauptgrund, warum ich das mir hier überhaupt antue, weil es gar nicht so einfach ist, aus Korea Autos zu importieren.“
Max im Video 03:08
Worauf musst du bei Gebrauchtwagen aus Korea achten?
Vor allem auf Lack, Folie und Nachbauteile. Max und Philipp laufen ohne Vorrecherche in ein riesiges Gebäude voller Händler, fast alles ist nur auf Koreanisch beschildert 12:15.
Viele Autos dort sind laut Max nachlackiert, teils komplett, und mit billigen Nachbauteilen getunt. An einem M4 zeigt er einen kopierten M-Performance-Heckspoiler, der anders als das Original nach oben gestellt ist.
Bei einem der M4 heißt es vom Händler „No accident, just repaint“, die Rede ist nur von einem Teil hinten rechts. Laut Max ist aber die ganze linke Seite lackiert, das müsste man von innen prüfen.
Das größte Problem ist die Folie. Viele Autos sind komplett foliert und die Scheiben so dunkel getönt, dass du den Innenraum kaum erkennst. Einen Lackschichtdickenmesser hatte Max auf der Reise nicht dabei.
„Ich weiß ja nicht, was drunter ist. Du kannst Lackschichtdicke schlecht messen.“
Max im Video 13:57
Rost fand Max an dem M4, den er sich genauer ansah, trotz der Kälte nicht. G-Modelle zu importieren hält er für unnötig, die bekommst du laut Max auch in Deutschland. Worauf du beim F82 sonst achten solltest, steht in unserem Beitrag BMW M4 F82 kaufen.
Welchen E92 M3 hat Max in Seoul gefunden?
Einen silbern folierten E92 M3 LCI, den er zwei Tage vorher in seiner Instagram-Story gezeigt hatte. Er steht beim ersten Händler, bei dem die beiden zufällig hineinlaufen 09:15.
- Modell
- BMW M3 E92 LCI, Baujahr 2013 laut Händler
- Laufleistung
- 166.000 km
- Getriebe
- DKG
- Farbe
- silber foliert, original Alpinweiß
- Software
- MHD-Kennfeld, Stage 1
- Abgasanlage
- laut Händler mit Downpipe umgebaut
- Bremse
- Alcon-Anlage vorn
- Räder
- Competition-Räder
Innen sieht der M3 laut Max sehr gut aus, das Leder ist in Ordnung. Auf die Frage nach einem Motorservice antwortet der Händler mit Nein.
Die Umbauten sieht Max nüchtern: Die verbauten Teile gehen laut ihm in Deutschland nicht durch den TÜV. Unfallfrei soll das Auto sein, Kofferraum und Kotflügel hatte Max zu diesem Zeitpunkt aber noch nicht geprüft.
Preislich lag der E92 laut Max auf dem Niveau seiner Japan-Importe. Nach der Besichtigung fällt die Entscheidung schnell.
„Ich glaube, ich kaufe den.“
Max im Video 23:55
Was du beim E92 M3 generell prüfen solltest, liest du in unserem Beitrag BMW E92 M3 kaufen: Unfallschäden erkennen, Pleuellager prüfen.
Wie läuft der Kauf eines Autos in Korea ab?
Über Vertrag, Anzahlung und Container. Max beschreibt den Ablauf so: Verträge machen, eine Anzahlung direkt per PayPal leisten und den Rest per Online-Banking überweisen 27:04.
Danach wird das Auto abgeholt, verpackt und im Container nach Deutschland gebracht. Vor der Unterschrift will Max den M3 noch ein Stück in der Halle laufen lassen.
Wie es mit dem E92 weiterging, zeigt Max in Teil 2 der Korea-Reise.
Fazit: Lohnt es sich, einen BMW aus Korea zu importieren?
Nur mit genauem Blick. Der Linkslenker-Vorteil ist für Max der Hauptgrund für Korea, doch viele Autos in der Halle sind lackiert, foliert und mit Nachbauteilen umgebaut. Unter der Folie bleibt beim Lack vieles offen.
Max sieht solche Autos deshalb nicht als Museumsauto, sondern als Basis für ein Track-Tool oder für einen Rückbau in den Serienzustand. Teile für den E92 findest du in unserer Kategorie Tuning- & Ersatzteile für den BMW M3 E90/E92/E93.
Häufige Fragen
Warum importiert Max Autos aus Korea?
Weil Korea ein Linkslenker-Markt mit Rechtsverkehr ist. Damit entfällt laut Max das Scheinwerfer-Problem der Japan-Importe, das bei modernen LED- oder Laser-Scheinwerfern viel Geld kostet.
Wie viele Autos hat Max aus Japan importiert?
Bis zum Video im Januar 2026 nach eigener Schätzung rund 200 bis 250, angefangen 2016 oder 2017 mit einem E46. Neben BMW waren auch Mercedes, ein AMG und ein Golf VR6 dabei.
Kann man bei einem folierten Auto die Lackschichtdicke messen?
Kaum. Bei komplett folierten Autos weiß man laut Max nicht, was unter der Folie ist, und kann die Lackschichtdicke schlecht messen.
Wie bezahlt man ein Auto beim Händler in Korea?
Im Video über einen Vertrag, eine Anzahlung per PayPal und den Rest per Online-Banking. Danach wird das Auto abgeholt, verpackt und im Container nach Deutschland gebracht.

